Agentur Amann

Referendar/Lehrerberatung

Seit ich im Jahre 2005 als Versicherungsmakler tätig bin, betreue ich im privaten Versicherungsbereich vor allem jüngere Kunden. Durch meinen Freundes- und Bekanntenkreis, habe ich schnell erkannt, dass bei Referendaren ein besonders großer Informations- und Aufklärungsbedarf im Versicherungsbereich besteht. Schon für "Otto Normalverbraucher" sind Versicherungen ein unangenehmes Thema, bei Personen im Staatsdienst wird das alles noch etwas komplizierter. Trotzdem sind Versicherungen natürlich unverzichtbar, denn jeder Mensch benötigt sie, um sich gegen gewisse Ereignisse und Gefahren abzusichern.

Leider gibt es immer noch genug Vermittler, die der Meinung sind, sie könnten alle Zielgruppen bedarfsgerecht bedienen. Da nennen sich Vermittler selber Experten, und verkaufen Referendaren dann eine Berufsunfähigkeitsversicherung, obwohl dringend eine Dienstunfähigkeitsversicherung von Nöten ist. Da werden Krankenversicherungen verkauft, ohne dass der Vermittler über Hilfs- und Heilmittelkatalog aufklärt, wahrscheinlich selber nicht einmal darüber bescheid weiß. Deswegen sollte man sich möglichst nicht gleich vom ersten Vermittler der einen über den Weg läuft, bzw. sich euch irgendwo an der PH in den Weg stellt, versichern lassen.

Auch wenn es etwas mehr Mühe macht, kann ich jedem nur dazu raten, sich mit zwei bis drei Vermittlern in Verbindung zu setzen. Man merkt dann recht schnell, wer wirklich Ahnung hat, und wer nur schnellstmöglich zum Abschluss kommen will. Mit Beginn des Referendariats sind vor allem drei Versicherungen unverzichtbar. Das ist die private Haftpflichtversicherung, die Krankenversicherung sowie die Dienstunfähigkeitsversicherung. Natürlich kann man mit Beginn des Referendariats auch gleich noch eine Altersvorsorge abschließen. Meiner Meinung nach kann man sich damit aber auch noch ein wenig Zeit lassen. Man sollte sich nämlich im Klaren sein, welche Art der Altersvorsorge für einen in Frage kommt.

Auf keinen Fall voreilig eine Riester Rente abschließen, weil der Vermittler meint, man müsse sich unbedingt die staatlichen Zulagen und Steuerersparnisse sichern. Mittlerweile fallen bei fast allen Riester Renten Verträgen sowohl beim Abschluss, wie auch in der Vertragslaufzeit hohe Kosten an. Daher ist es sehr fraglich und umstritten, ob sich eine Riester Rente, nach der derzeitigen Gesetzeslage, überhaupt lohnt. Lieber mit Beginn des Referendariats z.B. mtl. 100€ auf ein Tagesgeldkonto legen, so gewöhnt man sich schon einmal an die zukünftige Belastung. Man kann sich dann immer noch in Ruhe überlegen, welche Art von Altersvorsorge für einen am Besten geeignet ist. 

Momentan wird mein kleiner 10 seitiger Leitfaden, Versicherungen im Referendariat (Lehramt), überarbeitet. Bis Mitte / Ende Juni steht er wieder zum Abruf auf meiner Homepage bereit. Bis dahin müsst ihr euch leider mit den FAQ begnügen. Dort habe ich die mir am häufigsten gestellten Fragen kurz und knapp beantwortet.

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