Agentur Amann

  • Versicherungsthema nicht vor sich her schieben: Als erstes möchte ich dazu raten, das Thema Versicherungen nicht vor sich her zu schieben. Immer wieder erlebe ich, dass sich gerade junge Menschen oft nicht mehr mit dem Thema Versicherungen beschäftigen. Dabei ist es sehr wichtig, die essentiellen Gefahren, spätestens bei Berufseintritt, abzusichern.
  • Berufsunfähigkeit in jungen Jahren abschließen: So sollte man sofort (besser schon während der Schulzeit, während des Studiums) eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Denn nichts ist so wichtig, wie die Absicherung der Arbeitskraft. Je jünger man diese Versicherung abschließt, umso größer ist die Chance, dass einen noch keinerlei gesundheitliche Probleme plagen. Somit hat man eine große Auswahl an Gesellschaften, und kann günstig einen Vertrag abschließen.
  • Nicht faul sein, sich über den Markt informieren: Oft höre ich auch, dass man sich bei der Gesellschaft versichert, bei der die Eltern auch schon versichert sind. Das mag zwar sehr bequem sein, Vorteile hat das aber nicht! Erstens bekommt man die Versicherung deswegen auch nicht günstiger und zweitens ist es doch meistens so(Erfahrungswert), dass sich die Eltern auch nie wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt haben (früher hat man den Versicherungsvertretern zu oft blind vertraut).
  • Freundlichkeit und Verkaufstalent nicht mit Kompetenz verwechseln: Ich erlebe es auch immer wieder, dass viele Leute einen guten Service und Freundlichkeit eines Vertreters mit Kompetenz gleich setzen. Dies ist aber leider nicht immer der Fall. Vor allem bei Vertretern, die nur für eine Gesellschaft arbeiten, ist Vorsicht angebracht. Schließlich haben sie keine „Ausweichmöglichkeiten“. Und wenn ein Produkt der Gesellschaft nicht wirklich gut ist (keine Gesellschaft hat nur gute Produkte), muss dieses trotzdem verkauft werden.
  • Die Geschichte mit der Kulanz: immer wieder wird Kunden erzählt, dass es bei teuren Gesellschaften gute Kulanzregelungen gibt. Dieser Mythos wird vor allem dann raus geholt, wenn dem Kunden Leistungen wichtig sind, die in den Versicherungsbedingungen jedoch nicht vermerkt sind. Da kann ich nur sagen, sind Sie nicht so blauäugig und glauben diesen Blödsinn. Vor allem wenn es um größere Kostenfaktoren z.B. bei der Krankenversicherung oder der Berufsunfähigkeit gehen sollte, ist es mit der Kulanz schnell vorbei.
  • Beim Abschluss ehrlich sein: Das Wichtigste beim Abschluss von Versicherungsverträgen ist, dass Sie Angaben ehrlich beantworten. Nichts wäre schlimmer (dümmer) als irgendwelche Angaben zu beschönigen oder Angaben ganz weg zu lassen, weil Sie, oder der Vermittler meinen, diese wären nicht so wichtig. Es gibt keine unwichtigen Angaben – Punkt. Und nichts wäre schlimmer, wenn man Jahre oder jahrzehntelang in eine Versicherung einbezahlt, und einem im Leistungsfall dann die Leistung verweigert wird, weil der Antrag nicht richtig ausgefüllt wurde. Ob man dann selber schuld ist, oder der damalige Vermittler dazu gedrängt hat, etwas zu verschweigen, ist dann leider egal. Sie brauchen auch nicht zu denken, dass eine Gesellschaft nicht dahinter kommen wird. Wenn es ums Geld geht, wissen die Versicherungsgesellschaften sehr genau wie sie auch Jahre nach Abschluss genau überprüfen können, wie der damalige Gesundheitszustand war. Da braucht sich niemand falsche Hoffnungen machen.
  • Nicht unter Druck setzen lassen: Viele Vermittler versuchen, den Kunden so schnell wie möglich zu einem Abschluss zu drängen / zu überreden. Wenn man den Eindruck hat, sollte man immer sehr skeptisch sein. Sollte der Vermittler dann auch nicht damit einverstanden sein, die besprochenen Angebote / Unterlagen zur Vergleichbarkeit mitzugeben bzw. zu mailen, sollte man schleunigst einen anderen Vermittler aufsuchen.